SEO-Begriffe
Affiliate
Ein Affiliate ist eine internetbasierte Vertriebslösung, bei der meistens ein kommerzieller Anbieter seine Vertriebspartner erfolgsorientiert durch eine Provision vergütet. Der Produktanbieter stellt hierbei seine Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seinen Seiten zur Bewerbung der Angebote des Kooperationspartners verwenden oder über andere Kanäle einsetzen kann.
Adsense
Google AdSense ist ein Anbieter von Werbung auf Webseiten, er gehört zum Werbedienst des Unternehmens Google. Adsense stellt inhaltsbezogene Anzeigen zur Verfügung, die automatisch durch Google erzeugt werden. Es ist somit ein Gegenstück zu Google AdWords. Der Seitenbetreiber kann jedoch bestimmte Anzeigen ausschließen.
Adwords
Google Adwords ist als Keyword-Advertising eine Form der Internetwerbung des Suchmaschinenbetreibers Google. Mit der Einführung von Adwords im Jahr 2000 gab Google die Werbefreiheit auf. Bis dahin sollte diese ein Zeichen der Unabhängigkeit der Suchergebnisse von Anzeigengeldern sowie ein Garant für die schnelle Ladbarkeit der Seiten von Google sein. Google Adwords können auf Google-Suchseiten und auf zahlreichen Websites, die zum Google Content-Werbenetzwerk gehören, geschaltet werden. Ähnliche Werbeprogramme werden auch von anderen Suchmaschinen (Yahoo!) betrieben. Sie werden in den Ergebnissen meist als Sponsorenlinks/Anzeigen ausgewiesen.
Ad Impressions
Als Ad Impressions werden im Marketingjargon einzelne Aufrufe von Werbemitteln auf einem AdServer bezeichnet. Die Zahl der Aufrufe der einzelnen Werbemittel wird in der Regel bei AdServern protokolliert. Einerseits wird die Abrechnung von Online-Werbung in vielen Fällen nach Tausend-Kontakt-Preis (TKP) berechnet. Andererseits ist die Zahl der Ad Impressions ein wichtiger Indikator, über den sich später in Verbindung mit weiteren Leistungswerten (Klicks, Leads) Conversion-Verhältnisse ermitteln lassen, um die Effizienz der einzelnen Werbemittel und Medienkanäle beurteilen und gegebenenfalls optimieren zu können.
Oft ist für den Werbetreibenden allerdings auch wünschenswert, Werbemittel mit niedrigen Conversion-Raten ausliefern zu lassen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn ein hoher Markenführungseffekt erzielt werden soll, und die Vergütung der Werbekanäle auf Basis von Klicks, Leads, Sales oder Orders erfolgt.
Admin-C
Der Admin-C (administrative contact) ist der administrative Ansprechpartner einer Domain und ist auch als Administrator in der Whois-Datenbank der meisten Domainregistrierungsstellen mit seiner Adresse eingetragen. Er ist nicht automatisch der Inhaber der Domain, auch wenn es im privaten Bereich eher die Regel ist. Der Admin-C ist gegenüber dem Domaininhaber (Holder) weisungsgebunden und handelt in seinem Auftrag. Es ist zwingend erforderlich, dass der Admin-C eine natürliche Person ist, die zusätzliche Angabe einer Firma ist optional. Der Admin-C ist in Deutschland zum Teil auch rechtlich der Ansprechpartner der Domain. Er kann unter bestimmten Umständen z. B. für Wettbewerbsverstöße des Domaininhabers haftbar gemacht werden. Neben dem administrativen Ansprechpartner gibt es meistens noch den technischen Ansprechpartner (Tech-C (Technical Contact)) und den Ansprechpartner für den zuständigen Nameserver (Zone-C (Zone Contact)).
Backlink
Backlink bezeichnet einen Link, der von anderswo, insbesondere von anderen Webseiten, auf eine bestimmte Webseite führt. In vielen Suchmaschinen wird die Anzahl der Rückverweise als Indiz für die Linkpopularität oder Wichtigkeit einer Webseite verwendet; Googles PageRank-Algorithmus ist ein Beispiel hierfür. Auf die Backlinks hat der Betreiber der Webseite in der Regel keinen direkten Einfluss. Zur Generierung zusätzlicher Backlinks bzw. zur Beeinflussung des Linktextes und Linkpopularität dienen unter anderem Referrer-Spam, Textlinktausch und Artikelverzeichnisse. Da Suchmaschinen die Linktexte der Rückverweise auch als Suchbegriffe werten, kann diese Eigenschaft durch eine so genannte Google-Bombe missbraucht werden.
Das Aufspüren der Backlinks erfolgt mit Hilfe von Suchmaschinen oder durch Auslesen der Referrer bei der Logdateianalyse. So kann man bei vielen Suchmaschinen eine Suchanfrage der Form „link:<URL>“ verwenden, um die Rückverweise auf die Webseite mit der angegebenen URL zu bestimmen.
Black Hat SEO
Black Hat SEO bezeichnet SEOs, die Spam-Techniken bei der Suchmaschinenoptimierung einsetzen.
Blacklist
Suchmaschinen wie Google führen eine sogennannte schwarze Liste (Blacklist - Auf dieser stehen die „schwarzen Schafe“) Die dort gelisteten Seiten werden aus dem Index entfernt.
CMS
Ein Content Management System ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content bezeichnet.
Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird teils der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS benutzt. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.
Duplicate Content
Der Begriff Duplicate Content (doppelter Inhalt) kommt aus der Suchmaschinenoptimierung und bezeichnet gleichen Inhalt auf verschiedenen Webseiten. Dies gilt sowohl für Webseiten der gleichen als auch unterschiedlichen Domains. Duplicate Content kann entstehen, wenn mehrere URLs auf den gleichen Inhalt zeigen. Dies kann beispielsweise so sein, wenn an eine URL noch Parameter angehängt werden und der Inhalt der Seiten trotzdem (nahezu) gleich bleibt. Ein anderes Beispiel ist eine andere Reheifolge von Parametern in der URL: www.example.com/index.php?a=1&b=2 und www.example.com/index.php?b=2&a=1 liefern normalerweise identische Seiten, sind aber verschiedene URLs. Suchmaschinen sehen also zwei Adressen, die ähnliche oder gleiche Inhalte haben und werden bei entsprechenden Suchanfragen nur eine dieser Seiten anzeigen.
E-Commerce
Der Begriff E-Commerce wird sowohl als spezieller als auch als ein deutlich umfassenderer Begriff verwendet.
Er steht
- im Rahmen der Automatisierung von Geschäftsprozessen für einen Teilbereich des E-Business
- im Rahmen der Internetwirtschaft etwas weiter gefasst für Elektronischen Handel
HTML
Hypertext Markup Language, oft kurz als Hypertext bezeichnet, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt. Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Webseite enthält HTML zusätzliche Angaben in Form von Metainformationen, die z. B. über die im Text verwendete Sprache oder den Autor Auskunft geben oder den Inhalt des Textes zusammenfassen. Die Auszeichnungssprache wird vom World Wide Web Consortium (W3C) weiterentwickelt. Aktuell trägt HTML die Versionsnummer 4.01. HTML5 befindet sich in der Entwicklung. Parallel existiert die Extensible Hypertext Markup Language (XHTML).
Keyword
Ein Keyword (Schlüsselwort) ist der Begriff, bei dem es sich sowohl um ein Wort als auch um die Kombination mehrerer Wörter, Zahlen oder Zeichen handeln kann. Innerhalb des Internetmarketings findet der Begriff Keyword vor allem im Suchmaschinenmarketing Verwendung. Zum einen wird damit der Suchbegriff bezeichnet, den Internet-Nutzer in das Suchfeld einer Suchmaschine eintippen, zum anderen in der Suchmaschinenwerbung die Schlüsselwörter unter denen die Anzeige eingeblendet werden soll. Das Suchmaschinenmarketing arbeitet mit Keywords, die auf automatischer Indexierung basieren.
Im Bereich des Web 2.0 wird oftmals der Begriff Tag als Synonym für Keyword gebraucht. Darunter ist ein Schlagwort zu verstehen, das einem Objekt von einem Menschen zugewiesen wurde.